Vinaora Nivo Slider 3.x
BIOGRAPHIE
Rüegsbach: Hoch oben am steilen Hang «klebt» ein malerisches Heimetli, umgeben von Weide und Wald. Es ist das Zuhause von Sandra (11), Claudia (14) und Michaela (16) Moser, die sich als jodelnde Geschwister einen Namen und schon etliche Auszeichnungen ersungen haben.
Das Jodlerterzett Geschwister Moser begann extrem früh zu singen. Die drei Schwestern treten durchschnittlich einmal pro Woche bei einem Konzert auf.
 
Das Singen liegt im Blut
In der Stube sitzen drei ganz «normale» Mädchen mit langem Haar, in Jeans und Pulli. Gerne erzählen sie von ihrem «Hobby», dem Jodeln. «Unsere Mutter ging im Gemischten Chor singen, und ich, damals viereinhalb Jahre alt, wollte ums Verderben mit, weil ich so gerne mit ihr zusammen sang», erinnert sich Michaela, die Älteste. Der bekannte Chorleiter Hannes Fuhrer ermunterte das aufgeweckte Mädchen, im Kinderchor mitzumachen, obwohl sie eigentlich noch viel zu klein dazu war. Sie aber war mit Begeisterung dabei, und es zeigte sich bald, dass sie Talent hatte. So durfte sie später bei öffentlichen Auftritten im Duett mit einem Gspänli singen. Das gefiel ihr sehr, Lampenfieber kannte sie nicht. Bei einer Theateraufführung ihrer Mutter überbrückte sie spontan mit ihr zusammen singend, die durch eine Panne entstandene Pause. Bald eiferten die kleineren der grossen Schwester nach: Die etwas scheue Claudia war sechs, Sandra hingegen gerade mal drei Jahre alt, als sie die Gesangsbühne eroberten. «Das Singen liegt ihnen halt im Blut», meint die Mutter, Marianne Moser. Eltern, Grosseltern, Onkel, Tanten auf beiden Seiten seien in einem Verein und würden singen oder musizieren. Nur der Vater, Peter Moser, nicht. Er beschäftigt sich lieber mit Landmaschinen, alten Jeeps und Autos.
 
Wir sind wir
Es ist klar, dass die Mädchen unter all den Schlager-Rock-Pop-Fans in der Schule die einzigen «Volkstümlichen» sind. Ausgelacht würden sie deshalb nicht, aber auch nicht speziell bewundert, trotz ihrer Siege an Wettbewerben und Medienauftritten, und ihrer Berühmtheit in der Region. «Wir hören auch Modernes», stimmen alle drei zu, zum Teil singen sie auch in der Schulband mit, Michaela sang auch schon in einem Gospelchor. «Aber», gesteht sie, «nur beim Jodeln geht mir richtig das Herz auf, es macht mich einfach glücklich.» «Wir sind einfach wir», bringt es Michaela auf den Punkt. Und die Mutter fügt bei: «Wir schauen auf Echtheit, tragen Tracht, nicht Dirndl, und singen Volks- und Jodellieder, nicht volkstümliche Schlager.» Bei jüngerem Publikum durfte es zwar auch schon mal «Ewigi Liebi» oder «Lauenesee» sein, die Älteren goutieren das jedoch kaum. Das Programm bestimmen sie selber, jedes hat Favoriten, daneben müssen, wie Michaela sagt, «dunkle» und «helle» Lieder dabei sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere grossen Auftritte:
Prix Walo-Finale
Folklorenachwuchs- Finale
Prix Franz „LUGA Luzern“
Schweizer Fernsehen „ Potzmusig“ mit Nicola Senn
Sowie div. Kirchenkonzerte und Festveranstaltungen
(Geburtstage, Taufen, Hochzeiten usw.)